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Auf der Homepage des Frankfurter Vogelkenners Norbert Kühnberger (Mitglied im Verein Vogelkundliche Beobachtungsstation Untermain) findet sich eine Hessenkarte aller ornithologisch interessanten Gebiete des Bundeslandes mit interessanten Infos und sämtlichen protokollierten Vogelsichtungen seit 1997. |
Bitte die Grafik anklicken, um zur Hessenkarte auf der Website Kühnberger zu gelangen |
Wer auf das Foto klickt, gelangt zu Kühnbergers Unterseite "Mittlere Horloffaue", auf der u.a. sechs meiner Kranichfotos sowie zahlreiche Berichte von mir über Vogelsich- tungen zu finden sind |
DIE ORNITHOLOGISCHE SEITE |
Aktuelle Dokumentationen |
25. Januar 2003 Ein seltener Gast Seit Wochen kampieren mehr als 40 Nilgänse auf den Feuchtwiesen beim Reichelsheimer Flugplatz in der Wetterau. Zu ihnen gesellte sich eine in unseren Breiten seltene Graukopfkasarka (Tadorna cana), möglicherweise ein Gefangenschaftsflüchtling, ist doch die Heimat dieser Vögel eigentlich Südafrika. Jedenfalls scheint sich unser Exot vom Kap - auf dem Foto deutlich zu sehen (links von der Mitte in der Nähe des Wassers) - in der Wetterau nicht unwohl zu fühlen und wurde augenscheinlich von seinen Vettern vom Nil, die längst über ganz Europa verstreut sind, freundlich aufgenommen und in die Gruppe integriert. |
25. Januar 2003 Singschwäne in der Wetterau Im hohen Norden Deutschlands, besonders im Küstenbereich, trifft man durchaus häufig auf Singschwäne (Cygnus cygnus), im Binnenland und schon gar in Hessen zählen sie zu den absoluten Raritäten, sofern sich wirklich einmal einzelne Tiere in unsere Breiten "verirren". Nun hat es vor einigen Tagen eine sechsköpfige Singschwan-Familie, bestehend aus drei adulten und drei halbwüchsigen Tieren, ins Bingenheimer Ried verschlagen, was durchaus bemerkenswert ist. Sie haben sich zunächst einmal ohne große Berührungsängste unter die gegenwärtig im Ried rastende halbe Hundertschaft von Höckerschwänen gemischt und sind zusammen mit diesen vornehmlich auf den Feldern zwischen Heuchelheim, Gettenau und Bingenheim zu beobachten. Das Foto zeigt eine gemischte Schwanen- gesellschaft bestehend aus fünf der sechs "Nordlichter", nämlich zwei erwachsenen Singschwänen und den drei Halbstarken, sowie zwei Hö- ckerschwänen, die in der Nähe von Heuchelheim aufgenommen wurden. |
Der Klick auf das Kranich- foto links führt zu den Sichtungen aus dem Bingenheimer Ried |

Hier findet sich eine detaillierte Karte der Naturschutzgebiete bei Reichelsheim und Echzell: |
Das absolute Highlight des Jahres 2002 war der Herbstzug der Kraniche mit einer mehrtägigen Rast von knapp 7.000 Vögeln in der Mittleren Horloffaue. Hier geht es zu meinem kleinen Fotobericht: |
Man darf behaupten, daß meine Lieblingsregion, das Auengebiet der Wetterau, bislang von Forschung und Medien recht stiefmütterlich behandelt wurde. Dies ist zwar nicht angemessen, bringt aber immerhin den Vorteil mit sich, daß die Gebiete nach wie vor alles andere als überlaufen sind. Immerhin befaßte sich im Oktober 2001 wenigstens eine Folge der Sendung Service Natur des Hessischen Rundfunks mit der Thematik: |
Rostgans in Reichelsheim |
Störche bei Leidhecken |
Störche im Bingenheimer Ried |
Karte Bingenheimer Ried |
Kranichrast in der Wetterau |
Seltsames Trio Kuhweide |
Graukopfkasarka Reichelsheim |
Singschwäne Bingenheimer Ried |
Kraniche auf dem Frühlingszug I. |
Kasarka wieder in der Aue |
Aue von Reichelsheim |
Kraniche auf dem Frühlingszug II. |
Sittiche und Papageien in Biebrich |