Aue von Reichelsheim:
Impressionen einer wenig beachteten Wetteraulandschaft
Eine phantastische Landschaft voller Biotope ist die nur wenig bekannte Aue von
Reichelsheim, die zwischen dem Bingenheimer Ried und Florstadt entlang des Flüßchens
Horloff verläuft und sich über fast dreieinhalb Kilometer erstreckt. Die Feuchtwiesen-,
Felder- und Weidelandschaft - bisweilen auch als Reichelsheimer Mähried bezeichnet - ist
nicht nur ein herausragender Rastplatz seltener Vogelarten, sondern bietet generell eine
interessante Fauna und Flora und ist landschaftlich ausgesprochen reizvoll. Im Südosten
schließt sich das Naturschutzgebiet "Am Mähried von Staden" an das Areal an, mit dem
ein ständiger Austausch besteht, was die Tierwelt betrifft. Selbst der am südlichen Rand
der Aue liegende, heftig frequentierte Flugplatz von Reichelsheim hat den besonderen
Biotopcharakter des Gebiets nicht zerstören können. Sollten freilich Pläne einer
Erweiterung der Start- und Landebahnen verwirklicht werden, wäre dies das Ende
einer bemerkenswerten Naturoase in der Wetterau. Nachfolgend eine
kleine Auswahl meiner Fotos aus der Aue von Reichelsheim:
Sonnenuntergang bei Staden (17. März 2003)
Rehszenen in der Aue (17. März 2003)
Horloffblick nahe Leidhecken, am linken Ufer ist u.a. ein
Silberreiher zu erkennen (28. Februar 2003)
Schilf im Abendwind (14. März 2003)
Rostgans unter Nilgänsen (14. März 2003)
Storchenidyll nahe Leidhecken (28. Februar 2003)
Graukopfkasarka im Flug (10. März 2003)
Vogelbiotop bei Leidhecken (17. März 2003)
Im Licht des Sonnenuntergangs kann man sogar dem Flugplatz einen
gewissen Reiz nicht absprechen (14. März 2003). Beim Anklicken des
Fotos gelangt man zur kommentierten Version in der Fotocommunity.
Feldreh in der abendlichen Aue bei Staden
(19. März 2003)
Flugkünstler am Flugplatz (29. September 2001)
Rehe im Gegenlicht (19. März 2003)
Kraniche zwischen Staden und dem Flugplatz
(19. März 2003)