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Storchenfotos aus dem Bingenheimer Ried Nachfolgend einige Aufnahmen von Weißstörchen (Ciconia ciconia) aus dem Bingenheimer Ried in der Wetterau, wo regelmäßig zwei Paare brüten. Eines davon zieht längst nicht mehr nach Afrika, sondern bleibt solange wie möglich im mit schmackhaftem Kleingetier und anderen Futterquellen reich bestückten Ried. Erst wenn es lausig kalt wird, machen sich die beiden Vögel kurzzeitig in südlichere Gefilde auf, um so früh wie möglich - meist schon Anfang Februar - ins "gelobte Land" Wetterau zurückzukehren. Man darf die Vögel nicht mit den Menschen verwechseln, bei denen die Devise gilt: je weiter, desto besser. Für die Störche ist der Zug gen Süden dagegen ein an die Substanz gehender Energieverlust, der mit beträchtlichen Risiken verbunden ist. Obwohl der Zugtrieb genetisch programmiert ist, sind immer wieder Abweichungen festzustellen. Besonders ältere Tiere vermeiden es gerne, sich diesem Streß auszusetzen, so auch das eine Bingenheimer Storchenpaar. Zur Nahrungssuche kommen die Bingenheimer Störche häufig in die ans Ried angrenzende, große Feuchtwiesenfläche beim Reichelsheimer Flugplatz - mit Fluglärm scheinen die Flugspezialisten überhaupt kein Problem zu haben -, die auch als Aue von Reichelsheim bezeichnet wird. Zwar sind die Adebare stets auf die Einhaltung ihres Sicherheitsabstands gegenüber dem "Tier Mensch" bedacht, haben aber ein ausgesprochenes Faible für die moderne Agrartechnik entwickelt und sind mit Vorliebe in der Nähe der Traktoren, Schlepper und Rübenmaschinen zu finden, die den Boden umwälzen und ihnen einen reich gedeckten Tisch mit Fröschen, Kröten, Mäusen, Heuschrecken, Würmern etc. präsentieren. Mitunter muß der Bauer sogar abbremsen, wenn ein Storch seiner Maschine im "Freßrausch" zu nahe kommt. Sobald freilich ein Mensch aussteigt, gehen die Rotschnäbel wieder auf Distanz. Aus der Not eine Tugend machend, fuhr ich im Herbst 2001 einmal im "Cockpit" einer Rübenmaschine mit, um von dort aus besser fotografieren zu können. Ein voller Erfolg wurde die Furchentour freilich nicht, da sich das vibrationsreiche Gewackel der gigantischen Agrarmaschine merklich auf die Qualität der Bilder auswirkte. Wenn ich den Fahrer zum Anhalten nötigte, rochen die Störche freilich sofort Lunte und flatterten erst einmal 50 Meter weiter, um die veränderte Lage aus der Distanz zu inspizieren. Mittlerweile kennen mich die Bingenheimer Adebare ein wenig und lassen mich relativ nahe herankommen. Sie sind - im Gegensatz etwa zu Graureihern - in dieser Beziehung durchaus lernfähig und haben erkannt, daß ich zwar gefährlich aussehe, aber auch nur mit Wasser koche. ;-) |
Der Storch und sein Opfer (Gettenau, Juli 2001) |
Dorfstörche (Leidhecken, Februar 2003) |
Einzelgänger (Leidhecken, Februar 2003) |
Flugkünstler (Reichelsheimer Aue, April 2002) |
Storchenpaar bei Leidhecken (Februar 2003) |
Adebar on Tour (Kuhweide, April 2002) Bei diesem Tier handelt es sich um einen der Bingenheimer Störche, der lediglich gerade auf "Freßtour" in der 10 km entfernten Mittleren Horloffaue weilte. |
Agrarstörche (Heuchelheim, Juli 2002) |
Blick in die Aue (Leidhecken, Februar 2003) |
Stehplätze (Sportplatz Leidhecken, Februar 2003) |

Hier noch einige Storchenfotos aus Tierparks: |
Gut, daß Störche lesen können! (Luisenpark Mannheim, Januar 2002) |
Stork in the Water (Zoo Frankfurt, April 2001) |
Margeritenstorch (Zoo Frankfurt, Juni 2001) |
Rübenstorch (Heuchelheim, Oktober 2001) Das Foto wurde vom "Cockpit" einer Rübenmaschine aus gemacht. |
Dieser Storch gehört zu einem Brutpaar, dessen Wohnsitz ein altes Fabrikgebäude am Südrand Wiesbadens ist: |
Schwarz hören und sehen kommt teuer zu stehen! (Wiesbaden, März 2003) |
Where's the worm? (Heuchelheim, April 2003) |
Eiskunstlauf (Luisenpark Mannheim, Januar 2002) |
Wenn es dem Storch zu wohl wird ...... (Luisenpark Mannheim, Dezember 2002) |