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Seit meinem 13. Lebensjahr gehört auf dem Fußballsektor mein Herz ganz eindeutig den Offenbacher Kickers (OFC), dem Traditionsverein vom Bieberer Berg aus einer der häßlichsten Großstädte unserer Republik. Aber dafür be- heimatet sie ja schließlich außer Lederindustrie und Meteorologenzunft die höchste Erhebung Deutschlands, da Auf- und Abstieg in der Regel jeweils ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen. ;-) Der Verein hat im Verlauf seines hundertjährigen Bestehens reichlich Licht und Schatten erlebt, wurde zweimal zum Opfer fragwürdiger Lizenzentzüge und war in den legendären Bundesligaskandal maßgeblich verstrickt. Ande- rerseits hat er ein nicht unwesentliches Stück deutscher Fußballgeschichte mitgeschrieben und ist untrennbar mit wohlklingenden Namen wie Paul Oss- wald, "Tschik" Cajkovski, Gyula Lorant, Otto Rehagel, Siggi Held, Erwin Kosted- de, Oliver Reck, Dieter Müller und Rudi Völler verbunden. All dies verschafft dem OFC eine besondere Ausstrahlung und ein sehr "farbiges" Image. Im Mai 1968 war auf dem Bieberer Berg das Spitzenspiel der Regionalliga Süd, damals zweithöchste Spielklasse, zwischen dem OFC und Bayern Hof ange- setzt. Das konnte, ja durfte sich der kleine Stephan, der bis dahin lediglich am Bornheimer Hang und Riederwald sowie in Rüsselsheim (ja, viele werden es nicht mehr wissen, Opel Rüsselsheim war damals eine der ersten Fußball- adressen im Rhein-Main-Gebiet) Fußballluft geschnuppert hatte, nicht ent- gehen lassen. Kurzerhand intervenierte seine Oma und bestand darauf, das "Bübchen" zu begleiten, damit sich dieses nicht mutterseelenallein unter die zu erwartenden, bedrohlichen Menschenmassen begeben mußte. Gesagt, getan: man meisterte gemeinsam mit Straßenbahnen die Odyssee zu Offen- bachs Berggipfel und sah sich vor den Stadiontoren mit dem Umstand kon- frontiert, daß die Sitzplätze längst ausverkauft waren. Sich unter die dicht- gedrängte Menge auf den auch schon zum Bersten gefüllten Stehrängen mischen wollte die Großmama freilich nicht. Rettung nahte in Form eines (keineswegs unverschämten) "Schwarzhändlers", der uns freundlicherweise zwei gediegene Tribünenkarten zum aufgedruckten Preis verehrte. Nun saßen wir glücklich auf unseren frisch erworbenen Logenplätzen inmitten von 20.000 stimmgewaltigen Besuchern auf dem ausverkauften Bieberer Berg, die strahlende Sonne tauchte die gesamte Szenerie in Festtagsfarben und das Spektakel konnte losgehen. Und wie es losging! Eine bis dato nie erlebte Stimmung, ein rotweißes Fahnenmeer, pure Hexenkesselatmosphäre und ein begeisterndes Kampfspiel erwarteten den ungläubig dreinschauenden Gymnasiasten aus Frankfurt. Heute habe ich noch das Bild mit den wunderschönen Farbkontrasten zwischen den rotweißen Offenbacher und den gelbschwarzen Hofer Trikots vor Augen und vernehme in der Imagination noch die Kuhglocken, die den Stadionsound besonders dann entscheidend prägten, wenn Metzgermeister Hermann Nubers Jungs die Ärmel hochkrempelten und zum Angriff bliesen. Kurzum, es stimmte einfach alles an jenem wunderbaren Tag und am Schluß schlug ein sattes 4:0 für die Kickers zu Buche, das definitiv den Weg zur Aufstiegsrunde ebnete, an deren Ende - mit einem in letzter Sekunde ge- schafften 2:1 über Bayer Leverkusen - der erste Bundesligaaufstieg des OFC stand. Herz, was wolltest Du mehr?!! Das und nichts anderes war es, das mußte es einfach sein! Von diesem Tag an war jeder Spieltermin auf dem sagenumwobenen "Bersch" fett in meinem Terminkalender markiert. Ich erinnere mich auch noch gut an "wilde" Fahrten in Fanbussen zu Auswärtskicks des OFC, einmal mit meiner schon erwähnten Großmama - wie höflich und zuvorkommend waren da selbst die schluckfreudigsten OFC-Hardliner samt dem legendären "Yogi" der alten Dame gegenüber! - zum SSV Reutlingen, den wir mit sage und schreibe 7:0 an der Kreuzeiche abfertigten. Ein andermal fuhr mein an Fußball sonst völlig desinteressierter Vater aus einer Laune heraus mit nach Ludwigsburg, wo es dann ein eher mageres 1:1 gab. Das waren schon tolle Zeiten! In Offenbach wurde Fußball noch nie zelebriert - wie man es sich nur zu gerne auf der anderen Mainseite bis heute ans Revers heftet -, sondern mit Kampf und Hingabe und einem fanatischen Publikum im Rücken "gear- beitet". Der Hexenkessel Bieberer Berg übt bis heute eine große Faszination auf mich aus, auch wenn dort derzeit lediglich Regionalligafußball geboten wird und das legendäre Bengalo-Feeling der späten 90er-Jahre mittlerweile diversen Gefahrenabwehrverordnungen unserer heißgeliebten Bürokraten- zunft zum Opfer gefallen ist. Vom Anspruch her muß der OFC freilich als Ex-Bundesligist, der schon bei der Gründung der Eliteliga erkennbar benachteiligt wurde, stets nach Höherem, sprich: Profifußball, streben. Die Frage, wann es endlich wieder zum Derby gegen den ungeliebten Nachbarn vom Riederwald kommt, stellt sich immer wieder nahezu automatisch. Vielleicht gehört sogar ein gewisses tragisches Charisma bzw. ein Hauch von Vergeblichkeit einfach zu den Kickers und ihrem emotionalen Profil. Ich meine damit jenes dort fast typische Moment, kurz vor dem großen Ziel stehend doch noch zu scheitern. Aber das ist letztlich gar nicht so entscheidend, zumal man ja doch immer wieder auf die Füße fällt und sich irgendwie - die Betonung liegt auf irgendwie - stets selbst aus dem Morast emporzieht. Das Ziel steht jedenfalls und man versucht immer wieder von neuem, es gegen alle Widerstände irgendwie - wieder: irgendwie! - zur Realität werden zu lassen. Und Widerstände gibt es zur Genüge, nicht zuletzt seitens des hier äußerst unbeliebten DFB, den man seit 40 Jahren - identitätsstiftend inter- pretiert als gigantische Verschwörung finsterer Kreaturen - am Werk sieht, den OFC zugunsten des großen mainischen Rivalen zu benachteiligen. Nun, die meisten Verschwörungstheorien sind objektiv betrachtet fern der Realität, ohne freilich eines wahren Kernes völlig zu entbehren. Zwei Beispiele, die illustrieren mögen, daß es den Offenbacher Kickers von oben nicht immer leicht gemacht wurde: 1) 1963 beim Start der Bundesliga wurde der OFC trotz sportlicher Qua- lifikation nicht berücksichtigt. Der damalige Spielausschußvorsitzende des DFB hieß Rudi Gramlich, seines Zeichens Präsident von Eintracht Frankfurt. Dieser äußerst umstrittene Spitzenfunktionär scheute sich nicht einmal, folgende Begründung lapidar zum Besten zu geben: "Das Rhein-Main-Gebiet braucht nur einen Bundesligaverein!" 2) Am 6. Juni 1971 - ein Jahr nach dem größten OFC-Triumph, dem Gewinn des DFB-Pokals - feierte der auf dem Frankfurter Großmarkt als "Bananenkönig" bekannte Südfrüchtehändler und Kickers-Präsident Horst-Gregorio Canellas seinen 50. Geburtstag. Er hatte reichlich Journalisten und sogar Bundes- trainer Helmut Schön eingeladen. Anhand von Tonbandaufnahmen konfron- tierte Canellas seine staunenden Gäste mit der Tatsache, daß in der Bundes- ligasaison 1970/71 einige bedeutsame Spiele verschoben worden waren. Der schicksalsträchtige Bundesligaskandal war damit offiziell eingeläutet. Doch obwohl Canellas im Vorfeld vom DFB die Auskunft erhalten hatte, die von seiner Seite offerierten Siegprämien aus dritter Hand seien laut Ver- bandsstatuten kein Delikt, und wiederholt glaubhaft zu machen suchte, die Deals mit verschiedenen Bundesligaspielern nur eigefädelt zu haben, um den Bestechungssumpf im deutschen Fußball offenzulegen, entzog der DFB zur Strafe Kickers Offenbach die Lizenz. Canellas wurde in die Rolle des Haupt- schuldigen hineingedrängt und seiner Ämter enthoben. Der triumphierende Rudi Gramlich soll, wie hinter vorgehaltener Hand später eingeräumt wurde, die entsprechenden Beschlüsse des DFB maßgeblich beeinflußt haben. So erscheint es nicht ganz unverständlich, daß Eintracht Frankfurt immer mehr zum ungeliebten Nachbarn wurde, übrigens eine beiderseitige Abnei- gung, die tiefer verwurzelt und von weitaus stärkerer Intensität ist als etwa die Rivalität zwischen Löwen und Münchner Bayern im Land der Weißwürste. Der Frankfurter Fußballmonopolist vom Riederwald mit der stets leicht groß- kotzigen Attitude, dessen Namen man normalerweise in "linientreuen" OFC- Kreisen weder ausspricht noch ausschreibt, gefiel sich denn auch stets darin, weiteres Öl ins Feuer der Emotionen zu gießen und sich als gottgewollte Nr.1 des hessischen Fußballs selbst zu feiern. Dies konnte natürlich auf Offen- bacher Seite nicht unbeantwortet bleiben, zumal das dortige streitbare Völkchen ja ohnehin mit dem Trauma lebte, gegenüber der nahen "Metro- pole des Handels und der Banken" vom Schicksal benachteiligt zu sein. Natürlich ist es zunächst einmal Unfug, dem Verband und der 1tr8 - diese im Zeichen des Abkürzungszeitalters kreierte Version des Vereinsnamens geht auf Biebers Höhen gerade noch so durch - pauschal und ausschließlich fins- tere Absichten zu Lasten der Offenbacher Kickers zu unterstellen. Aller- dings gab es tatsächlich immer wieder gewisse Indizien dafür, daß es die in Sichtkontakt zum Waldstadion thronende Altherrenriege des Deutschen Fußballbundes ganz gerne sah, einen möglichst potenten "Hausverein" vor ihren Toren zu haben, wohingegen die Ambitionen der Kickers zumeist als störend empfunden wurden. Dies wirkte sich dann auch wiederholt in der Form aus, daß man kleinere bis mittelschwere Verstöße der Offenbacher gerne zum Anlaß für rigides Vor- gehen - bis hin zu den zwei Lizenzentzügen - nahm, während man auf dem anderen Auge erstaunlich sehbehindert blieb. Sofern es die Riederwälder betraf, besann man sich seitens des DFB gerne darauf, immer nur das Beste zum Wohle der Vereine zu wollen, und mochte keinesfalls vorschnell Strafen für Fehlverhalten aussprechen, das ja vielleicht durch freundliches Zureden künftig unterbleiben würde. Das Prinzip "Gnade vor Recht" hingegen galt für Kickers Offenbach nicht ein einziges Mal. Der OFC soll hier keinesfalls zum Saubermännerclub verklärt werden, in seinem Umfeld ging es fast immer recht turbulent zu, wovon nicht bloß schillernde Namen bzw. Figuren wie Horst-Gregorio Canellas, Lothar Hardt oder Klaus Gerster zeugen. Das derzeit überaus solide Fahrwasser des OFC mit den Vorstandsbossen Dieter Müller und Thomas Kalt sowie dem engagierten Trainer Ramon Berndroth ist in der vereinsgeschichtlichen Perspektive eher ein Sonderfall. Nur verfuhr man am "anderen Ufer" keinen Deut solider und ehrbarer, was aber die Ligaleitung lange Zeit geflissentlich ignorierte. Den finanziell übel angeschlagenen und äußerst stümperhaft wirtschaftenden Nachbarn, der zuletzt in kürzester Zeit 50 Millionen Mark "verbrannte", ließ man groß- zügigerweise immer wieder mit einem blauen Auge davonkommen. Und als schließlich im Sommer 2002 selbst die Ligaleitung in der Frankfurter Otto- Fleck-Schneise keine Auge mehr zudrücken mochte, setzte sich quasi in letzter Sekunde eine schmierige Allianz aus Landespolitikern (im übrigen mischte auch die eitle "Stadtfürstin" munter mit), Lobbyisten und Funktio- nären halbstaatlicher Gesellschaften entscheidend in Szene. Dies geschah im übrigen auf dem Rücken des Steuerzahlers, dem man erst einmal erklä- ren müßte, warum es hessisches Staatsziel sein soll, die marode Eintracht Frankfurt Fußball-AG zu subventionieren. Mit Hilfe eines gerissenen Anwalts bewahrte dieses zwielichtige Kartell den Verein - zumindest vorübergehend - vor dem Exitus bzw. dem Gang in die Amateurligen und zog im allerletzten Moment dessen Hals aus der Schlinge. Der Deal gelang also (Roland Koch macht nie halbe Sachen, sondern zieht seine Geschäfte stets "brutalstmöglich" durch) und die Verantwortlichen der involvierten Helaba wurden vom Ministerpräsidenten zu massiven Gedächtnislücken verdonnert, obwohl doch - wie ein Journalist damals so treffend bemerkte - die Eintracht trotz jahrelangen Nagens an den Fleisch- töpfen des Oberhauses keinerlei Vermögenswerte angesammelt hatte "bis auf einige tiefergelegte Autos auf dem Vereinsgelände". All dies machte den Rivalen nicht gerade sympathischer und den hessischen "Landesvater" schon gar nicht. Aber was soll's, Lizenzen werden eben doch "gekocht"! Wie auch immer und wohl wissend, daß die Wahrheit oft nicht so einfach ist, wie sie erscheinen mag, kann ich - als Frankfurter, der sogar gerne in dieser Stadt lebt - überhaupt nichts mit der Eintracht anfangen. Ihre arrogante Attitude mitsamt dem sich in ihrem Umfeld immer gerne selbst inszenie- renden, großkotzigen VIP-Publikum hat mich seit Kindestagen abgestoßen. Allerdings will ich ehrlich genug sein einzugestehen, daß es auch volks- tümliche und eher "hemdsärmlige" Menschen gibt, die den Riederwälder Club mögen. Ich habe solche selbst schon desöfteren kennengelernt. Eintracht-Anhänger zu sein ist nicht automatisch gleichzusetzen mit cha- rakterlichen Defiziten, in allen Lagern gibt es angenehme und abstoßende Charaktere, ein Statement, das übrigens auch auf Parteien zutrifft. Nur mein Verein ist das nicht und wird es auch nie werden! Da vermag ich als gebürtiger Seckbacher schon eher eine gewisse Solidari- tät mit dem "Bernemer" Fußballsportverein, dem FSV Frankfurt, zu empfin- den. Dessen zumeist vergebliches Mühen, ein wenig aus dem Schatten des übermächtigen schwarzroten Nachbarn herauszutreten und als Traditions- verein wieder den Anschluß nach oben zu finden, verfolge ich auch heute noch mit einer gewissen Sympathie. Auch am Bornheimer Hang war - geprägt durch den traditionellen Charakter des alten Arbeitersportvereins FSV - stets Kampffußball angesagt und weniger die "nebenan" so offenkundig zelebrierte Schönspielerei. An den Kickers und dem damit verbundenen Mythos OFC freilich kommt bei mir keiner vorbei, zumal ich eben eine tiefe Sympathie für die vom Schicksal Gebeutelten (manche würden sagen, daß ich Loser mag) und eine Ader für Tragödien habe, die im Umfeld des Bieberer Bergs immer reich bedient wurde. Angenehm klingen in meinen Ohren noch Vereinsnamen wie der des sym- pathischen "Karnevalsclubs" Mainz 05, den ich liebend gerne im Oberhaus sehen würde, sowie SC Freiburg, VfL Osnabrück, FC St. Pauli oder SpVgg. Unterhaching (jawohl, auch die!). Sogar der 1.FC Köln ist in meinem tiefsten Innern eher positiv besetzt. Kunststück, ein BAP-Fan kann den "FC Kölle" nicht in Bausch und Bogen ablehnen. Außerdem haben die Geißböcke - natürlich nach den Kickers - die schärfste Vereinshymne überhaupt. ;-) Dagegen ist der SV Waldhof kein unbedingter Sympathieträger für mich und die "Millionarios" vom Schlage Bayern Münchens und mittlerweile lei- der auch des BVB haben schon gar keinen Zuspruch von mir zu erwarten. Was bedeutet auch schon die Champions League, wenn das nervöse Finger- nägelkauen stündlich zunimmt, weil der OFC in einer Woche im sagenumwobe- nen Ellenfeldstadion zu Neunkirchen/Saar beim abgeschlagenen Regionalliga- schlußlicht antreten muß! ;-) Besonders schöne Erlebnisse verbinde ich mit Auswärtsfahrten, in der Regel mutterseelenallein im PKW oder auf dem Motorroller angetreten. Highlights waren für mich das in einem wahren Krimi mit 2:1 gewonnene Entschei- dungsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga beim VfL Osnabrück am 19. Juni 1999 sowie das überzeugende 4:1 in der schönen Bischofsstadt Regens- burg zwei Jahre später (26. Mai 2001). Damit sicherte man den Klassener- halt in der Regionalliga in letzter Sekunde, die Kickers freilich wurden von ihrer reichlich vertretenen Fangemeinde gefeiert, als hätten sie gerade zum zweitenmal den DFB-Pokal gewonnen. Auf meinen OFC-Fotoseiten werdet Ihr folglich auch einige Bilder aus Osnabrück und Regensburg finden. Aber auch die Relegationskrimis von Mannheim mit dem legendären Flutlichtausfall (nein, ich habe den Strom nicht abgedreht!) sowie das alles entscheidende Memmingen-Match im geisterhaften Gottlieb-Daimler-Stadion zu Stuttgart werden mir mit Sicherheit unvergessen bleiben. Nun, Anfang des Jahres 2003, stellt sich die Situation für die Kickers gar nicht so übel dar: infolge eines rigiden Sparkurses und cleverer Verhandlungen der Vereinsführung scheint die finanzielle Konsolidierung trotz deutlichen Rück- gangs der Zuschauerzahlen - der OFC ist nicht mehr "in" wie noch Ende der 90er-Jahre - fast erreicht und eine junge, hungrige Mannschaft mit Talenten wie Christian Müller und Daniele Fiorentino bietet Perspektiven für die Zu- kunft. Es sieht so aus, als ob der Klassenerhalt in der Regionalliga gelingen sollte - ganz durch ist man freilich noch längst nicht - und man in der kom- menden Saison mal wieder "angreifen" und höhere Ziele anvisieren könnte. Aber der OFC wäre nicht der OFC, wenn sich auf dem steinigen Weg nach oben nicht immer wieder neue Hürden aufbauen würden. Und dann heißt es wieder: irgendwie die Klippen umschiffen, Augen zu und durch! Und gerade dieses verzweifelte aber zu allem entschlossene "irgendwie" macht den OFC in meinen Augen so sympathisch. |


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Auch der Bund der Steuerzahler hat eine Meinung zum Thema Eintracht Frankfurt. Hier findet Ihr sie: |

Sympathieträger lassen grüßen: Hessen "liebt" seinen VEB! |
