Die schönste Nebensache der Welt bringt bekanntlich
auch begnadete Geister hervor. Auf dieser Seite finden
sich Zitate und Bonmots hochbezahlter Fußballprofis,
Trainer, Sportreporter und weiterer "Berufener", die
den einen oder anderen "Verursacher" auf eine Stufe
mit Goethe und Gottfried Benn stellen. Tretet ein in die
faszinierende Welt der unfreiwilligen Komik:


Andreas Möller:
Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.

Mario Basler:
Von der Einstellung her stimmt die Einstellung.

Bruno Labbadia:
Das wird alles von den Medien hochsterilisiert.

Olaf Thon (nach einem Foul):
Den habe ich doch nur ganz leicht retuschiert.

Frank Greiner:
Uns fallen so viele Steine, wo es gibt, von der Seele.

Jürgen Klinsmann:
Der Rizzitelli und ich sind schon ein tolles Trio ... äh ... Quartett.

Roland Wohlfahrt:
Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige
Chancenauswertung.

Richard Golz:
Vor lauter Philosophieren über Schopenhauer kommen wir gar nicht
mehr zum Trainieren.

Lothar Matthäus:
Es ist wichtig, daß man 90 Minuten mit voller Konzentration an das
nächste Spiel denkt.

Franz Beckenbauer:
Ich habe gerade "Sofies Welt" gelesen, diesen dicken philosophischen
Schinken. Sokrates, Aristoteles, Platon und diese Leute haben sich vor
zweitausend Jahren Gedanken gemacht, da sind wir noch auf den
Bäumen gesessen und haben uns vor den Wildschweinen gefürchtet.
Seither haben sich nur ganz wenige weiterentwickelt.

Jens Jeremies:
Das ist Schnee von morgen.

Bernd Schneider:
Schalke war heute eine Nummer zu groß für uns, nicht nur von der
Größe her.

Reiner Calmund:
Wir sind nur Underducks.

Berti Vogts:
Außerdem bin ich es mir selbst schuldig, den letzten Rest
Menschenwürde zu verteidigen, der mir noch gelassen worden ist.

Berti Vogts:
Jetzt ist alles offen, frei und fröhlich. Es wird wieder gelacht, und ich
finde meine Menschenwürde zurück.

Gottfried Weise:
Mit einer Taktik, als wolle er die anderen einschläfern, explodierte er
förmlich.

Lothar Matthäus:
Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein
Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal.

Lothar Matthäus:
Wir sind eine gut intrigierte Truppe.

Lothar Matthäus:
Manchmal spreche ich zuviel.

Lothar Matthäus:
Schiedsrichter kommt für mich nicht in Frage, schon eher etwas, was
mit Fußball zu tun hat.

Andreas Möller:
Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst
gegenüber.

Andreas Möller:
Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien.

Andreas Möller:
Das ist eine Deprimierung!

Karl-Heinz Körbel (als Trainer von Eintracht Frankfurt):
Den größten Fehler, den wir jetzt machen können, wäre, die Schuld
beim Trainer zu suchen. Die Eintracht ist vom Pech begünstigt.

Ingo Anderbrügge: Das Tor gehört zu 70 % mir und zu 40 % dem
Wilmots.

Franz Beckenbauer:
Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen.

Franz Beckenbauer:
Ich habe in einem Jahr 16 Monate durchgespielt!

Franz Beckenbauer:
Das ist Weltrekord in der Türkei.

Andreas Brehme:
Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank!

Paul Breitner:
Da kam dann das Elfmeterschiessen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber
bei mir lief's ganz flüssig.

Jörg Dahlmann (zum Abschied von Lothar Matthäus):
Da geht er, ein großer Spieler. Ein Mann wie Steffi Graf!

Christoph Daum:
Wer in Bochum von Strafraum zu Strafraum geht und sich dabei nicht
den Knöchel bricht, dem gebe ich einen aus.

Sean Dundee:
Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC

Dieter Eilts:
Das interessiert mich wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen
Wattenmeer.

Volker Finke:
Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen.

Friedhelm Funkel:
Die Situation ist bedrohlich, aber nicht bedenklich.

Carsten Fuss:
Auswärts sind die Greuther stärker als in der Fremde.

Paul Gascoigne:
Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.

Thomas Hässler:
Ich bin körperlich und physisch topfit.

Thomas Hässler:
Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum
Gegentor ganz gut geklappt.

Thomas Hässler:
Da muss dann mal einer die Hand ins Heft nehmen.

Waldemar Hartmann:
Der FC Bayern ist ein Verein von internationaler Weltbedeutung.

Paul Ince:
Tackling ist schöner als Sex.

Kevin Keegan:
Ich glaube nicht, dass irgendwer größer oder kleiner ist als Maradona.

Uwe Klimaschewski:
Unsere Spieler können 50-Meter-Pässe spielen: fünf Meter weit und 45
Meter hoch.

Jürgen Klinsmann:
Das sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann.

Hans Krankl:
Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.

Hans Krankl:
Ich muss versuchen die Mannschaft so zu formen, dass wir gleich im
ersten Spiel, auf jeden Fall aber so schnell wie möglich, punkten.

Udo Lattek:
Sie können ruhig etwas lauter nicken.

Peter Pacult:
Ja, der FC Tirol hat eine Obduktion auf mich.

Frank Pagelsdorf:
Wir werden nur noch Einzelgespräche führen, damit sich keiner
verletzt.

Bert Papon (der Trainer von Dumfernline auf einer Pressekonferenz
nach einer 0:7-Niederlage):
Irgendwelche Fragen, bevor ich gehe und mich aufhänge?

Otto Pfister (über das Alter von Anthony Yeboah):
Da hilft nur: Bein aufsägen und Jahresringe zählen.

Toni Polster (nach einer Niederlage):
Das ist Wahnsinn! Da gibt's Spieler im Team, die laufen noch weniger als
ich!

Roy Präger:
Im Endeffekt sind Regeln dazu da, gebrochen zu werden.

Bela Rethy:
Das da vorn, was aussieht wie eine Klobürste, ist Valderrama.

Bela Rethy:
Nowotny - für mich einer von vier, die gesetzt sind. Außer ihm noch
Kahn, Bierhoff, Kirsten und Matthäus.

Bela Rethy:
Portugal spielt heute mit sechs Ausländern.

Erich Ribbeck:
Konzepte sind Kokolores.

Friedel Rausch:
Wenn ich den Martin Schneider weiter aufstelle, glauben die Leute am
Ende wirklich noch, ich sei schwul.

Aleksandar Ristic: Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht
mehr möglich.

Bryan Robson:
Würden wir jede Woche so spielen, wären unsere Leistungen nicht so
schwankend.

Matthias Sammer:
Das nächste Spiel ist immer das nächste.

Juri Sawitschew:
Elfmeterschießen, das ist irgendwie wie mit Frauen und Autos - reine
Glückssache!

Toni Schumacher (in Bezug auf das Foul an Battiston):
Seither bemühe ich mich, bei jeder leichten Berührung, bei jedem
Zusammenstoß, bei jedem Foul im Gegner zuerst den Menschen zu
sehen.

Mehmet Scholl:
Ich fliege irgendwo in den Süden - vielleicht nach Kanada oder so.

Klaus Schwarze:
Saarbrücken bezwang Freiburg mit 1:1.

Uli Stielike:
Das Problem des deutschen Fußballs ist der Mangel an Quantität der
Qualität.

Thomas Strunz:
Es ist ein Sehnenabriss am Schambeinknochen. Hört sich lustig an - ist
aber trotzdem beim Fußball passiert.

Horst Szymaniak:
Ein Drittel mehr Geld? Nee, ich will mindestens ein Viertel.

Olaf Thon:
In erster Linie stehe ich voll hinter dem Trainer, in zweiter Linie hat er
recht.

Rolf Töpperwien:
Dies ist überlebensnotwichtig für den Verein.

Berti Vogts:
Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe.

Berti Vogts:
Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.

Berti Vogts:
Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit
seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.

Berti Vogts:
Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen
kann.

Berti Vogts:
Kompliment an meine Mannschaft und meinen Dank an die Mediziner. Sie
haben Unmenschliches geleistet.

Berti Vogts:
Wir haben ein Abstimmungsproblem - das müssen wir automatisieren.

Rudi Völler:
Christoph Daum freut sich riesig, dass wir hier heute gewonnen haben,
das hat er mir auch im Vorfeld gesagt.

Terry Venables:
Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können wir nochmal
das Gleiche erwarten.

Jürgen Wegmann:
Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.

Amtsgericht Koblenz (AZ 15 C 3047/9):
Schaut sich ein Fußballfan auf seinem Balkon ein Spiel im Fernsehen an
und stürzt beim Torjubel ab, so kann er keine Leistungen aus seiner
privaten Unfallversicherung fordern, wenn er 2,55 Promille Alkohol im
Blut hatte.

Boris Becker:
Insgesamt bis jetzt geht das 0:0 gut aus.

Günther Benkö (über seinen Schiedsrichterkollegen Markus Merk):
Trink endlich einen Whisky, damit du eine rauchigere Stimme bekommst.

Harald Schmidt:
Reiner Calmund will in Zukunft an den Mannschaftssitzungen
teilnehmen. Man hat heute zwei Stühle reingestellt.

Harald Schmidt:
Was mir ja an Andy Brehme so imponiert, ist, dass er nicht ständig den
Intellektuellen raushängen lässt.

Harald Schmidt:
Die Spieler von Leverkusen wollen, dass Berti bleibt. Immer noch
besser, als wenn man ihnen plötzlich einen Trainer vor die Nase setzt!

Jürgen Möllemann:
Ich komme 2002 als Bundeskanzler einer Minderheitsregierung zur
Meisterfeier nach Schalke.

Pastorin Cordula im "Wort zum Sonntag" (live aus der Kirche in der
Arena auf Schalke):
Gott ist auch an den unwürdigsten Orten zu Hause.

RTL (ein Zitat aus der Comedy-Serie "das Amt"):
Was bist Du? Ein Mann oder Andi Möller?

Ruth Moschner (in "Freitag Nacht News"):
Der Trainer von Hertha BSC will von seinen Spielern mehr Leistung
sehen und verabreicht jetzt Viagra: So wird die Hertha noch härter!

Ruth Moschner (in Freitag Nacht News):
Ottmar Hitzfeld sucht mehr Spieler wie Oliver Kahn. Nächste Woche will
er sich in einigen geschlossenen Anstalten umsehen.

Aktenzeichen XY (Beschreibung eines gesuchten Verbrechers):
Er hatte blonde Haare und trug den sogenannten Rudi-Völler-Schnitt.

Anna Doubek (die tm3-Chefredakteurin zur Champions-League):
Ich weiß halt, da spielt jetzt Manchester gegen Deutschland im Finale.

ARD-Videotext:
Der DFB-Elf reichte ein 0:0-Zittersieg gegen die Türkei.

Campino:
Die einen gehen zu den Deutschen, ich gehe lieber zum Fußball.

Campino (zum Dortmunder Konzertpublikum nach Andreas Möllers
Wechsel zu Schalke 04):
Endlich seid Ihr die Schwuchtel los.

Das Bayern-Echo (vor einem Auswärtsspiel in Bremen):
Jetzt fahren wir selbstbewußt an die Ostseeküste!

Das Geißbock-Echo (angeblich ein Druckfehler):
Borussia Dortmund. Vereinsfarben: Schwarz-Geld.

Das Liverpool-Echo:
In den meisten Gremien ist es so, dass die eine Hälfte die ganze Arbeit
macht und die andere nur zusieht. Bei diesem Klub ist es aber genau
anders herum.

Das Stadionheft des 1.FC Kaiserslautern:
Der Gegner ist schwer bespielbar.

De Volkskrant (über die deutsche Nationalmannschaft):
Die unberechenbare Kampfmaschine ist zu einer weichen und
phantasielosen Joghurt-Brigade degeneriert.

Der Berliner Tagesspiegel:
Stuttgart im Rausch, auf der Galerie und im Gras! Elber schlägt die
Pässe schon per Fallrückzieher und auch Fredi Bobic trifft wie er will.
Sogar seine Freundin ist schwanger.

Der DFB (1976 in einer Stellungnahme zur Trikotwerbung im
Damenfußball):
Die Anatomie der Frau ist für Trikotwerbung nicht geeignet. Die
Reklame wird verzerrt.

Der Kölner Express:
Immer wieder geben Jupp Derwall und Erich Ribbeck ihr Aufgebot
bekannt. Wann ist denn nun endlich die Hochzeit?

Der Sportkurier:
Horst Sattler und Norbert Wodarzik, die beiden bekannten Stürmer des
SSV Reutlingen, haben sich dieser Tage verlobt.

Die Bild am Sonntag (über Oliver Bierhoff):
Das einzige, was er gewonnen hat, war die Seitenwahl.

Die Fuldaer Zeitung:
Reinhold Völker, der Spielausschuss-Vorsitzende des FV Horas, sagte
ahnungsvoll in der Pause: "Das Spiel ist noch nicht zu Ende." Er sollte
recht behalten.

Die Süddeutsche Westpresse:
Im gemütlichen Einvernehmen hat sich Fußball-Zweitligist Fortuna Köln
von Trainer Rudi Gutendorf getrennt.

Die Süddeutsche Zeitung:
Riedle, der für seine Größe ziemlich hoch springen konnte, hieß 'Air
Riedle', Möller, der für sein Alter ziemlich wehleidig war, hieß 'Aua
Möller'.

Die Zeitschrift Sports:
Eher tritt der Papst aus der Kirche aus, als dass ein Münchner vom
überzeugten Bayer zum Sechziger wird.

Dieter Hildebrandt:
Fairplay bedeutet: das Foul so versteckt machen, dass der
Schiedsrichter es nicht sieht.

Dieter Nuhr:
Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut.
Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten - und
auf der anderen Seite Kamerun!

Edmund Stoiber:
Unterhaching ist von der gesamttechnischen Perfektion sehr kompakt.

Ein belgischer Journalist (zum wortlosen Abgang von Lothar Matthäus
nach dem 0:3 gegen Portugal):
Das war seine beste Leistung. So schnell war er im ganzen Turnier
nicht.

Ein CBS-Kommentator (während der WM 1998):
Die Bulgaren spielen mit derselben Mannschaft wie 1994 in den USA.
Aber die Spieler sind vier Jahre älter geworden - zumindest die meisten
von ihnen.

Eine finnische Zeitung zitiert den walisischen Nationaltrainer:
Russische Juden sind mit die besten Stürmer der Welt.
Das Originalzitat: Rush an' Hughes are some of the best attackers in
the world.

Eine schottische Zeitung (vor dem Spiel FC Bayern-Raith Rovers):
Gefährlichster Stürmer der Bayern ist K.-H. Rummenigge (der damals
schon Vizepräsident war).

Eugen Drewermann:
Kein Pferd würde auf den Körper eines Menschen treten, der am Boden
liegt. Kroatische Spieler schon.

Eva Herman (die Tagesschausprecherin auf die Frage nach ihrer
größten Fehlentscheidung):
Die Dauerkarte beim FC Bayern.

Die Fans des Club Zürich (beim Derby gegen den FC Zürich):
Wir woll'n keine Zürcher Schweine!

Fans von Schalke 04 (Plakat im Sportpark Unterhaching):
Hurra, wir haben's gefunden!

Gerhard Schröder (zu Jugendfußballern des 1. FC Kaiserslautern):
Seht zu, dass ihr Bundesligaspieler und nicht Bundeskanzler werdet.
Denn dann verdient ihr mehr.

Harald Schmidt:
Haaranalyse - da fragt man sich doch: Was hat Carsten Jancker zu
verbergen?

Harald Schmidt:
95% der Engländer zwischen 20 und 34 wollen lieber ein Fußballmatch
schauen als einen romantischen Abend mit Claudia Schiffer verbringen.
Die sagen: Wenn schon mit einer blonden Deutschen ins Bett, dann mit
Jürgen Klinsmann.

Harald Schmidt:
Jürgen Klinsmann ist inzwischen 694 Minuten ohne Tor. Das hat vor ihm,
glaube ich, nur Sepp Maier geschafft.

Harald Schmidt:
In England kommt jetzt eine sprechende Zigarettenschachtel auf den
Markt. Da dachte ich: Aha, Werner Lorant!

Harald Schmidt (zum unehelichen Sohn des Kaisers):
Beckenbauer ist der einzige der Bayern, der auswärts noch trifft.

Harald Schmidt:
Hallenfußball - das ist so eine Art Methadon-Programm für
Fußballjunkies. So eine Mischung aus Tischkicker und Frauenfußball.

Harald Schmidt:
Abbruch der WM: Die kolumbianische Mannschaft hat alle weißen Linien
weggekokst!

Heinrich Wotruba (ein Wiener Arzt):
Der Sport ist eine ungemein völkerverbindende Sache. Nach einem
internationalen Fußballspiel habe ich einmal fünf Spieler verbunden.

Ingolf Lück (in der Wochenshow):
Immer häufiger bleiben bei Spielen von Bayern München die Ränge leer.
Der Grund: Die Hooligans haben Angst vor Oliver Kahn!

Jean-Paul Sartre:
Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die
Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.

Manfred Rommel:
Die Stadt wird alles für den VfB Stuttgart tun. Vorausgesetzt, es
kostet kein Geld.

Nathalie Pires (über ihren Ehemann, den französischen Nationalspieler
Robert Pires):
Ich wundere mich immer, wie schnell mein Mann laufen kann. Zu Hause
geht ihm schon beim Treppensteigen zu uns in den dritten Stock die
Luft aus.

Norbert Pflipsen:
Im übrigen vermarkte ich lieber Frauen. Die haben zwei Vorteile: Sie
wissen, was Geld ist und sie können keine Spielerfrauen heiraten.

Olli Dittrich:
Andreas Möller von Schalke 04 sitzt nunmehr seit 72 Stunden im
Entmüdungsbecken: Seine Eltern haben vergessen ihn abzuholen.

Peter Ustinov:
Fußball beherrscht den Teil im Hirn des Mannes, der sich weigert
erwachsen zu werden.

Uwe Seeler:
Das meiste, was ich im Leben erreicht habe, verdanke ich meinen
Eltern. Besonders meinem Vater und meiner Mutter.

Radio FFH Sport-Telex:
Zwischen dem HSV und Athen steht es noch 0:0. Die Nordhessen
brauchen aber unbedingt einen Sieg, um in der Champions League zu
bleiben.

ran online (im Spielbericht zum CL-Spiel Maribor - Leverkusen):
Um den Leverkusener Spielaufbau machte sich vor allem das Trio
Emerson und Beinlich verdient.

Felix Magath (in
ran, 19. April 2003):
Ich lese gerade einen Roman, in dem der Satz vorkommt "alles hat
seine Zeit". Ich kann nur sagen, auch die Meisterschaft hat seine Zeit.

Frank Pagelsdorf (in Sport3):
Es ist uns gelungen, unsere Torgefährlichkeit im Vergleich zum letzten
Jahr auszumerzen.
FUßBALLPHILOSOPHEN
Das Geheimnis des Heimvorteils bei Fußballspielen scheint
gelüftet: das Sexualhormon Testosteron treibt die Spieler der
Heimmannschaft an, ihr eigenes Revier mit aller Kraft zu
verteidigen, wie eine Studie britischer Wissenschaftler ergab.
Das Team um den Evolutionspsychologen Nick Neave von der
Universität Newcastle hatte nach einem Bericht der "Apotheken
Umschau" Speichelproben von Fußballspielern genommen. Das
Ergebnis: Vor Heimspielen lag der Testosteronwert mit 150
Pikogramm deutlich höher als vor Auswärtsspielen mit nur 120
Pikogramm (ein Pikogramm ist ein billionstel Gramm). "Wie Tiere,
die ihre Revier bewachen, sind Fußballspieler energiegeladener
und aktiver, wenn sie von auswärtigen Gruppen bedroht
werden", zitierte das Blatt den Wissenschaftler.
Wer noch tiefer und genußvoller in die Welt rhetorischer
Fußball-Orgasmen einsteigen möchte, dem sei dieses
kleine Büchlein wärmstens zur Lektüre empfohlen
(bei Interesse auf das Cover klicken)